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Faust und die Religion von Peter Stichaner (20.08.2013)

 

Ich will zu Goethes Geburtstag am 28. August einen Beitrag leisten. Da habe ich mir vorgenommen, Faust in Bezug auf die Religion zu rezitieren. Dabei will ich mich aber nicht ausschließlich mit der Gretchenfrage „Heinrich, wie hältst du es mit der Religion“ befassen.
Grundsätzlich ist Faust ohne Himmel und Hölle nicht zu denken, obwohl sich der überwiegende Teil auf der Erde abspielt.

 

Der Direktor sagt es gleich voraus in den letzten beiden Zeilen im Vorspiel auf dem Theater:

 

Und wandelt mit bedächtger Schnelle
Vom Himmel durch die Welt zur Hölle!

 

Faust II endet nicht in der Hölle, sondern im katholischen Himmel und der Chorus Mysticus hebt seine Hymne an:

Alles Vergängliche
Ist nur ein Gleichnis
Das Unzulängliche
Hier wird’s Ereignis
Das Unbeschreibliche,
Hier ist es getan;
Das Ewig-Weibliche
Zieht uns hinan.

 

 

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Die Fotos stammen von dem Fotografen Wolfgang Gschwendner, der in vielen Bildern den Rosenheimer Faust aus dem Jahre 2008 an der Theaterinsel und in der Blackbox im Gasteig München sehr einfühlsam dokumentiert hat.